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Montag, 8. Dezember 2008

Abschied - es geht weiter

41. Tag: Nach langer, gemeinsamer Reise mit Markus, gehts für mich bald alleine weiter. Erst muss aber in Bangkok noch vieles erledigt werden. Da eignet sich die Stadt eigentlich gut. Nur leider will vieles nicht klappen.

Gerne wäre ich noch ein zweites Mal für 100B zum Frisör gegangen, um meine trockene Salzwasser-Mähne bändigen zu lassen. Das Geschäft, welches sich letztes Mal so sehr bewährt hat, war aber unauffindbar und alle Strassen ähnelten gleich stark dessen in meiner Erinnerung.

Das selbe Problem hatte ich somit auch mit dem Haare entfernen / leg waxing 200B und dem Foot Treatment für 150B, denn der betroffene Schönsheitssalon lag gegenüber vom Frisör.

Und da waren noch meine Fotodaten, in fünf Wochen schon knapp 15 GB gross, welche ich auf DVD brennen und Markus nach Zürich mitgeben wollte. Die DVDs habe ich schon vor einer Woche im Panthip gekauft. Dennoch will das Internet Cafe trotzdem 150B pro DVD. Eine Frechheit. Wir suchen ein anderes für 89 Baht pro DVD, doch da scheitert unser Vorhaben wegen ungenügender Zeit resp. zu langsamen / schlechten Computern. Jetzt muss ich meine Fotos halt in Australien backupen und per Post nach Zürich senden...

Erledigen konnte ich aber trotzdem einiges. Ich habe mir Shorts für 90B gekauft und einen schwarzen 20 Liter Ocean Bag (praktischer, wasserdichter und schöner Packsack), um einen Teil meines Gepäcks (alle wenigen Kleider) auszulagern. Durch die vielen Souvenirs & Mitbringsel für zukünftige Couchsurf-Hosts, Lloyds und Freunde gerieten meine restlichen sieben Sachen in Platzangst.

Mit allen Habseeligkeiten gehts durch dichten, teilweise stehenden Stau zur Silom Road. Hier muss ich mich von Markus verabschieden, was mir schwer fällt. Es war eine super Zeit! Es hat gut getan, sich über Entdecktes (schönes, aber auch trauriges) auszutauschen. Pläne gemeinsam zu schmieden, um sie danach wieder zu ändern. Angenehm entspannt und komfortabel zu reisen, da nicht immer alles an einem selbst hing und man Denkpausen einlegen konnte, während der Andere das Ruder übernahm........

Andersrum freue ich mich sehr auf die ganz andere Welt, die mich in Australien erwartet. Endlich überall Klopapier, saubere Decken und abwechslungsreiches Essen. Doch dafür zahlt man ja bekanntlich auch einiges mehr!

Back in Bangkok

Lovely Porridge with Cinnamon Powder & Chai - mhhh

Sweet Imagewall in Secrets Garden Tea House

Flughafen in Bangkok kurz vor Boarding - jetzt gehts allein weiter...

Bald in Sydney - Unten sieht man schon das Meer, welches wie ein See aussieht

Das Wetter ist doch nicht so toll wie erwartet - regnerisch und kalt

Freitag, 5. Dezember 2008

Am Meer in Sihanoukville

38. Tag: Hier lässt es sich prima entspannen. Die Zeit vergeht sehr schnell. Wir liegen in der Hängematte und auf Decken im Sand, schauen ins Wasser, lesen, bauen Sandgebilde und schwimmen im Meer.

Am Abend gibts Seafood BBQ und Bier, genug warm um im Kurzarmshirt draussen zu sitzen... Die chilligen Stühle auf unserer Veranda vor dem Zimmer geniessen wir jeden Abend vor dem Schlafengehen und jeden Morgen während dem Frühstücken.

Doch die wunderbare Zeit vergeht schnell und wir müssen mit dem Bus zurück nach Phnom Penh. Mit einem letzten, kurzen Besuch auf dem Central Market verabschieden wir uns von Kambodscha. Jetzt bringt uns Air Asia mit drei Tagen Verspätung nach Bangkok zurück.

Der Flug vergeht wie im Flug! :)


Einheimischer verkauft seinen Seestern, den er gerade im Meer gefunden hat

Lesen, Sudoku loesen oder einfach nur gruebeln, sonnen, Hummer essen, Bier trinken







Weisser Sand, gruenes Gras, blauer Himmel, weisse Wolken und das Meer :)








Was fuer ein schoenes Plaetzchen



Unsere Veranda rechts mit Meerblick

Haeuserfront in Sihanoukville


Elektrolytloesung - igit, sooo grusig! zum glueck nicht fuer mich....

Am Flughafen in Phnom Penh kurz vor dem Start

Keine Stunde spaeter die Landung in Bangkok

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Bus nach Sihanoukville

Hier gibts sogar richtige Tankstellen

Blick aus dem fahrenden Bus

Angebot an der Raststaette

Kinder & Frauen verkaufen Eier, Kokosnusskrapfen, Fruechte, Brote, Wasser, ...

Landschaft wandelt sich sachte

Im Bus sitzen verhaeltnismaessig viele Einheimische

Nach Ankunft dieser Ausblick am Strand

Natuerlich wieder einige Langzeitaufnahmen mitten in der Nacht

Diese im Speziellen fuer Markus - wollte den Schatten rechts im Sand sehen

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Tuol Sleng Genocide Museum

„Sicherheitsgefängnis 21“ (S-21)




















Textausschnitt aus dem Wikipedia-Artikel Tuol Sleng Museum:
"Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Schulgebäude der Stadt, das Gymnasium Tuol Svay Prey in der 103. Straße, das von den Roten Khmer nach der Eroberung Phnom Penhs der systematischen Folterung der Insassen diente. Dazu wurde das Gebäude mit elektrischem Stacheldraht eingefasst und die Klassenräume in Gefängniszellen und Folterkammern umgewandelt. Stacheldraht-Geflecht vor den Außengängen der einzelnen Gebäudeteile sollte verzweifelte Gefangene daran hindern, Selbstmord zu begehen. Zwischen 1975 und 1979 waren zwischen 14.000 und 20.000 Menschen aus allen Teilen Kambodschas dort inhaftiert, unter anderem auch solche Mitglieder der Roten Khmer, die in den Augen der Führung der Roten Khmer als Verräter galten. Ungefähr 1.720 Personen „arbeiteten“ für das Folterzentrum."

Textausschnitt aus dem Wikipedia-Artikel Pol Pot:
"Die Roten Khmer begannen, die radikalen Ideen des "Bruders Nummer 1" vom kommunistisch-primitivistischen Bauernstaat konsequent umzusetzen und zwangen die Bevölkerung unter Androhung der Todesstrafe, die Hauptstadt binnen 48 Stunden zu verlassen. Sie sollten auf dem Lande als Bauern und Landarbeiter eingesetzt werden. Intellektuelle (auch Brillenträger wurden dafür gehalten) galten als überflüssig und unerwünscht. In den folgenden 4 Jahren wurden mindestens 1,5 bis 2 Millionen Kambodschaner, vor allem der gebildete Teil der Bevölkerung und Regimekritiker, durch die Roten Khmer ermordet. So überlebten diese Episode der kambodschanischen Geschichte landesweit gerade einmal 50 Ärzte und 5000 von vormals 20.000 Lehrern."

Weitere Wikipedia Artikel zum Thema:
Killing Fields
Rote Khmer