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Freitag, 12. Dezember 2008

Neues Zuhause in Hornsby

45.Tag: Der Tag beginnt mit Packen. Eigentlich bin ich darin unterdessen geübt, heute fällt's mir aber schwer. Ich habe einfach zu viele Dinge. Kleider, Schuhe, Pflegeartikel, Mitbringsel, Schreibwaren & Bücher, Essen und andere Verbrauchsartikel... Das sollte sich bald ändern. So will ich nicht um die Welt reisen...

Aber heute gehts ja nicht um die ganze Welt sondern nach Hornsby - hmm, eigentlich erstmal nur ins nächste Internet Cafe um die Ecke. Es regnet in Strömen! Augen zu und durch, pitschnass komm ich an. Die Stunde kostet 1$, bei mir werden es vier. Dann gehts rüber zu DOV, denn mein Magen lässt mich nicht in Ruhe. Ich esse das beste Sandwich seit Scotts wunderbarem Fladenbrot-Oliven-Feta-Ruccola-...-Sandwich in Zürich. Dieses hier besteht aus hausgemachtem, gegrilltem Halbdunkelbrot mit Olivenöl, Avocado, fleischigfrische Tomatenscheiben, gegrillte Pouletbrust und viel Ruccola. Einfach fantastisch. Ausserdem gibts viel zu sehen und gratis zu surfen - somit drei Stunden Aufenthaltszeit...

Der Regen lässt nicht nach und es ist bitterkalt, der Weg zur Kings Cross Station scheint ewig. Das Gepàck drückt und jegliche Körperteile schmerzen aus unterschiedlichen Gründen wie Erkältung, Periode, einschneidender Bändel... Solche Momente müsste man einfach vorspulen können und da weitermachen, wo der Spass weitergeht!

Mit Metro und Zug komme ich in einer Stunde nach Hornsby. Die ABC Milkbar, wo ich mich mit Sareh treffe, erreiche ich eine halbe Stunde zu früh. So setze ich mich in das indische Restaurant gegenüber, trinke Masala Tea und esse Keema Naan. Very Good, Robin Hood!

Bald ist es soweit, Sareh holt mich mit dem Auto ab, kommen bei ihr zuhause an, lerne ihre Mutter, später die Schwester kennen. Alles super schön und entspannt. Genau gleich mein Schlaf in dieser Nacht auf der Matratze im Wohnzimmer wo auch Sareh schläft :)

Immer wieder eine schöne Sache: couchsurfing.com

The Rocks

44. Tag: Den ersten Tag meiner Ankunft verbrachte ich damit, mich zu regenieren. Heute habe ich die gesammelte Energie ziemlich gut eingesetzt, aber recht schnell ausgegeben.

Aufstehen um acht Uhr, täglicher Krimskrams, dann zur Stärkung das Daily Free Breakfast (Toast, Marmelade & Tee) in meinem Backpacker. Gutes System, Küche inkl. Kühlschrank, Herdplatten, Toaster, Wasserkocher & Zubehör vorhanden. So kann sich jeder wie zuhause bedienen und danach die benutzten Utensilien abwaschen, abtrocknen und zurück legen... Mein Vientiane-Laos-Müesli von der JoMa Bakery mit Milch vom Flugzeug, welche ich während dem Flug nicht getrunken, dafür aber aufgespart habe, kam hervoragend zur Geltung :)

Mit zwei Mädls aus meinem Zimmer spaziere ich die langen Strassen entlang Richtung Innenstadt. Erst in eine Kirche, dann zum Opernhaus, welches wohl mit viel Aufsehen im Jahre 1973 erbaut wurde. Die Form ist schon speziell, doch der Souvenierverkaufsladen drin ist noch viel abgefahrener. Man kann sichs ja auch einreden... Alles in Opernhaus-Form. Begonnen bei weisser, brauner & schwarzer Schokolade, 3D Opernhaus Faltebogen, Briefbeschwerer. Die üblichen Staubfänger und Ich-habe-keine-Geschenkidee-Ersätze, hektisch umzingelt von asiatischen Touristengruppen. Fotografieren war leider aus Copyrightsgründen verboten, wie frau mir zwei Mal erklärte...

An den Piers mit lockenden Glacéständen vorbei geschafft, befinden wir uns schon im ältesten Quartier Australiens 'The Rocks'. Wie Ihr Euch bestimmt gut vorstellen könnt, war ich sehr fasziniert von Häusern, Holzpflasterstrassen und den unzähligen Details. Dementsprechend viele Fotos sind zum Thema entstanden. Ich möchte wirklich niemanden langweilen, es steht nur ernsthaft in meinen Intressen, alle Leser authentisch zu infomieren. Deshalb schaut es Euch an oder lasst die Häusergeschichte einfach aus ;-) Für meine Weggefährtinnen wars nach dem kurzen Durchlaufen einiger Strassen und dem Besuch des kostenlosen Museums ebenfalls genug (dafür hab ich ausreichend Verständnis) und so trennten sich unsere Wege um die Mittagszeit.

Im Museum, zahlreichen Seitenstrassen, einigen Läden und Kneipen, dem Observatorium auf einem Hügelchen und vielem mehr habe ich den ganzen Nachmittag verbracht, bis ich mir um sechs Uhr in einem kleinen Coffee Shop einen Chicken & Mushroom Pie with Chips & Salad für 12.80$ gegönnt habe. Sehr lecker, ans Essen hier gewöhne ich mich gerne.

Der Abend bestand aus langsamem zurück Spazieren, kombiniert mit Lädele in der Innenstadt, Park besichtigen, super Secondhandshop entdecken, es nicht lassen können, mir in dieser nach Asien sehr 'teuer' empfundenen Stadt zwei sehr schöne, aber unnötige Dinge zu kaufen, respektive eins davon geschenkt zu erhalten, für morgen Essen kaufen, um dann um halb zehn vollständig erschöpft Great Aussie Backpacker zu erreichen, ins Bett zu fallen und tief zu schlafen.......


stairway to heaven







Holzstrasse



Sydney Observatory






Susannah Place 1844


Das wohlverdiente Abendessen - Pie, Salade & Chips




Opp Shop


Lindt Schoggis @ coles

Montag, 8. Dezember 2008

Abschied - es geht weiter

41. Tag: Nach langer, gemeinsamer Reise mit Markus, gehts für mich bald alleine weiter. Erst muss aber in Bangkok noch vieles erledigt werden. Da eignet sich die Stadt eigentlich gut. Nur leider will vieles nicht klappen.

Gerne wäre ich noch ein zweites Mal für 100B zum Frisör gegangen, um meine trockene Salzwasser-Mähne bändigen zu lassen. Das Geschäft, welches sich letztes Mal so sehr bewährt hat, war aber unauffindbar und alle Strassen ähnelten gleich stark dessen in meiner Erinnerung.

Das selbe Problem hatte ich somit auch mit dem Haare entfernen / leg waxing 200B und dem Foot Treatment für 150B, denn der betroffene Schönsheitssalon lag gegenüber vom Frisör.

Und da waren noch meine Fotodaten, in fünf Wochen schon knapp 15 GB gross, welche ich auf DVD brennen und Markus nach Zürich mitgeben wollte. Die DVDs habe ich schon vor einer Woche im Panthip gekauft. Dennoch will das Internet Cafe trotzdem 150B pro DVD. Eine Frechheit. Wir suchen ein anderes für 89 Baht pro DVD, doch da scheitert unser Vorhaben wegen ungenügender Zeit resp. zu langsamen / schlechten Computern. Jetzt muss ich meine Fotos halt in Australien backupen und per Post nach Zürich senden...

Erledigen konnte ich aber trotzdem einiges. Ich habe mir Shorts für 90B gekauft und einen schwarzen 20 Liter Ocean Bag (praktischer, wasserdichter und schöner Packsack), um einen Teil meines Gepäcks (alle wenigen Kleider) auszulagern. Durch die vielen Souvenirs & Mitbringsel für zukünftige Couchsurf-Hosts, Lloyds und Freunde gerieten meine restlichen sieben Sachen in Platzangst.

Mit allen Habseeligkeiten gehts durch dichten, teilweise stehenden Stau zur Silom Road. Hier muss ich mich von Markus verabschieden, was mir schwer fällt. Es war eine super Zeit! Es hat gut getan, sich über Entdecktes (schönes, aber auch trauriges) auszutauschen. Pläne gemeinsam zu schmieden, um sie danach wieder zu ändern. Angenehm entspannt und komfortabel zu reisen, da nicht immer alles an einem selbst hing und man Denkpausen einlegen konnte, während der Andere das Ruder übernahm........

Andersrum freue ich mich sehr auf die ganz andere Welt, die mich in Australien erwartet. Endlich überall Klopapier, saubere Decken und abwechslungsreiches Essen. Doch dafür zahlt man ja bekanntlich auch einiges mehr!

Back in Bangkok

Lovely Porridge with Cinnamon Powder & Chai - mhhh

Sweet Imagewall in Secrets Garden Tea House

Flughafen in Bangkok kurz vor Boarding - jetzt gehts allein weiter...

Bald in Sydney - Unten sieht man schon das Meer, welches wie ein See aussieht

Das Wetter ist doch nicht so toll wie erwartet - regnerisch und kalt