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Montag, 9. Februar 2009

Renovate Facilities

Leider gibts keine vorher-Fotos.. Poste all dies erstmal kommentarlos, später folgt mehr....

Alles herausreissen bis auf den Rohbau










Alles begradigen, Isolation und co.


Pink Toilet


Schalldämpfung in den Wänden, Gipswände und -decken montieren....


Die Tage werden gut genutzt. Bis tief in die Nacht wird gekrampft...

Gipsperfektionierung, Elektronik und Wasser

Plattenböden in WC, Bad und Korridor

Schiebetüre zu WC und Küche, normale Türe zu Badezimmer

Under Construction


Bad- und Küchenmöbellieferung ist angekommen

Sonntag, 8. Februar 2009

Renovierungspausen

Am Freitag fahren Rhys und ich südlich vorbei an Taitapu, Motukarara, Ataahua, entland dem Lake Forsyth, weiter bei Birdlings Flat zu einer schönen einsamen Sandstrandbucht. Hier scheint die Welt perfekt zu sein. Wir geniessen die angenehmen Temperaturen und den letzten freien Tag vor zehn Tagen harter Arbeit - was mir aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst ist.....

Dann fahren wir weiter zum nächsten Strand, welcher mit Steinen übersäht ist...

At Birdlings Flat suchen wir transparente Steine - erfolgreich... Wunderschöne Steine in allen Farben finden wir.

Hamishs Bad, WC und Küche muss vollständig renoviert werden. Die ersten zwei Tage reissen wir mit Hamish und Scotty alles raus.

Oft fahren wir zu Mitre 10 Mega, um Baumaterial zu kaufen. An einem schönen Nachmittag fahren wir nach New Brighton zum Pier und geniessen die kurze Pause.

Abends nach der Renovationsarbeit beim Entspannen im Garten

Ups, da macht jemand Pause! Hopp hopp, da muss noch isoliert werden und dort fehlt auch noch was..... :)

Nach zehn Tagen pausenlose Arbeit besuchen Rhys & ich seine Grossmutter und fahren mit ihr nach Lyttelton, vorbei an Corsair Bay, Rapaki zum Governors Bay. Weiter nach Allendale und wieder zurück nach Christchurch. Gemeinsam essen wir auswärts lecker zu Abend. Ah ja, am Nachmittag hatten wir Rosemary Tea, das ist eine sehr feine Kombination, vor allem wenn der Rosmarin frisch aus dem Garten kommt und mit einem guten offenen Schwarztee gemischt wird...

Zurück an Birdlings Flat. Dieses Mal finde ich nur wenige Steine und kalt ist es heute sehr..


Mach mal alles weiss gestrichen. Ach ne, nicht weiss. Queenstown heisst die Farbe und soll ein zartes kühles off white sein..

Da die Küche im Unbau ist, kommt brav der Kocher zum Einsatz...

Mit Hamish beim Streichen vor seinem neuen Heim - der Flight Park
Unser Jagdnachmittag bei kaltem Regenwetter in der Nähe von Oxford im Ashley Gorge Valley. Mein erster Schuss mit Jagdgewehr und der ging ziemlich gut in die Mitte. Jedoch nicht ins Herz einer Geiss, sondern auf die Zielscheibe an einem Baum. Die Wanderung war kurz, aber entspannend. Tiere fanden wir keine, irgendwie war ich sehr froh darum. Und statt dessen fanden wir zwei schöne, steckengerade Manuka Bäume für Wanderstöcke und frische Äpfel vom Baum.......

Freitag, 6. Februar 2009

Fahrt nach Christchurch

Um elf Uhr treffe ich mich mit Rhys am Lake Wanaka. Wir wollen gemeinsam den Mt. Cook erklimmen, in der Hütte übernachten und morgen nach dem Abstieg nach Christchurch fahren.. Zuerst trinken wir aber Kaffee resp. Chai Latte mit Afghan Cookie und dann kaufen wir bei New World unser Proviant fürs Wandern...

Nach einer wunderbaren Fahrt durch die schöne Landschaft vorbei an Omarama, Twizel, entland dem Lake Pukaki kommen wir nach Birch Hill, dem Fuss vom Mt. Cook. Leider ist die Berghütte oben voll ausgebucht und uns bleibt nur der kurze Ausflug zum fox glacier, welcher aber mehr Gletschersee als Gletscher ist. Ein trauriger Anblick...


Weiter gehts. Wir entscheiden uns, direkt nach Christchurch zu fahren. Vorbei am türkisblauen Lake Tekapo und kleineren Orten wie Kimbell, Geraldine und Selwyn. Die Musik auf den Tapes ist der Hammer, das Wetter könnte nicht besser sein, alles ist entspannt :)

Ich mag diesen verträumten Blick durch die schmutzige, kaputte Windschutzscheibe.,,,

Die Abendstimmung gefällt auch. Die Fahrt dauert länger als erwartet. In Christchurch checken wir erstmals unsere Mails, dann organisieren wir unser Nachtessen (indisch - mhh, lecker) und Bier. Dann fahren wir in Umwegen to Hamishs place :)

Hamish wohnt mit zwei Freunden in einer WG, beide sind aber uebers Wochenende unterwegs, so schlafe ich in James und Rhys in Marks Zimmer.. Das Hamish auch Couchsurfer ist, trifft sich gut.....

Mittwoch, 4. Februar 2009

Hitchhike nach Wanaka

Nach meiner langen Wanderung halt ichs im übertouristischen Queenstown nicht mehr aus. Mein Backpacker The flaming Kiwi ist zwar wirklich nicht schlecht, die Leute sind lieb und alles ist okay.... Auf dem Bild eine der drei gut ausgerüsteten Küchen

und der Wohnbereich. Doch es gibt in diesem Land noch so viel mehr zu sehen. Ich muss jetzt schnell weg von hier...

Schon am nächsten Tag kann ich mit zwei Jungs aus dem Backpacker im VW-Bueschen nach Arrowtown mitfahren. Sie wollen dort spazieren und fischen.

Auch aus dem Bus zeigt die Landschaft ihre schönen Seiten.






Aha, die Magazine hinten im Bus hab ich schnell entdeckt, doch meine Blicke fallen schnell wieder aus dem Fenster in die wunderbare Natur - gefällt mir besser............


In Arrowtown bleibe ich nur kurz. Schnell stelle ich fest, dass es hier neben Touristenlaeden und alten Haeusern keine günstige Übernachtungsmöglichkeit gibt (der einzige Backpacker ist völlig ausgebucht) und suche meinen Weg weiter nach Wanaka. Im Informationscenter lerne ich Emilie kennen. Sie nimmt mich mit ihrem süssen Bus nach Cromwell, aber erst zur Vineyard in Bannockburn wo sie und ihre Freunde, alle aus Frankreich, arbeiten.

Am nahgelegenen See sitze ich bis zu ihrem Feierabend und geniesse den Abend mit ihr & ihren Freunden mit Baden & Plaudern.

Später fahren sie mich zum Campsite in Cromwell wo ich mein eigenes Zimmer für 30$ bekomm. Das Zimmer ist wirklich luxusmässig, ein riesiges Bett für mich alleine. Doch die Dusche auf dem Gang ist dafür nur kalt und die gemeinsame Küche wirklich eine Zumutung. Nix ausser Dreck.

Nach dem zwanzigminütigen Jogg nach Cromwellcity komme ich ausser Atem 2 Minuten vor Ladenschluss im einzigen Einkaufscenter an und kaufe meine sieben Sachen. Auf dem Rueckweg finde ich diesen Trailer in einem Garten.

Hier würde ich gerne wohnen...


Zurueck im Holidaypark koche Pasta in meinem JetBoil und leg mich todmüde wie immer ins Bett....

Am Morgen gibts erstmals ein ausgiebiges Frühstück in der angenehmen Lounge.
Ja, ich weiss, hier sehe ich sehr nachdenklich aus.. Gehoert aber auch dazu, oder?


Nach einem zweiten Marsch der ewigen Hauptstrasse entlang zur Stadtmitte mit dem gesamten Gepäck, erfahre ich im Informationscenter, dass die einzig wichtige Sehenswürdigkeit von Cromwell - nämlich Old Cromwell Town, die Altstadt von 1861 als offenes Museum - gleich um die Ecke vom Campingsite liegt. Herzlichen Dank an die Receptionsdame, welche mir keine Auskunft über die schönen Plätze hier geben wollte. Doch was will man sich ärgern?

Im Informationscenter, welches auch ein Museum ist, informiere ich mich über die Geschichte der 'alten' Goldgräber-Stadt...



Dann stelle ich mein Gepäck ein und versuche alles mögliche über die Transportmöglichkeiten nach Wanaka herauszufinden... Die Busfahrt dauert nur 40 Minuten, doch verlangt die günstigste Busgesellschaft stolze 15$ und pro Gepäck zusätzliche 10$ je. Typisch Neuseeland. Ich schleppe zur Zeit meinen Trampingrucksack und die Reisetasche durch die Gegend. 35$ für die kurze Fahrt kommt nicht in Frage. Ich schaue mich im Shoppingbezirk um, finde ein Fashion-Lädeli und beginne mit der Schneiderin ein Gespräch. Sie kennt viele Leute hier, ich erkläre meine Situation und frage, wo der beste Hitchhikeplatz nach Wanaka sei. Wohl auf der Autostrasse ausserhalb Cromwell. Ihr Mutterinstinkt wecke ich langsam. Sie erzählt viel von sich, ich von mir, dass ihre Tochter in Wanaka wohnt und ich eventuell dort übernachten könne und plötzlich fällt ihr ein, dass eine Kollegin im gegenüberliegenden Geschäft auch in Wanaka wohnt und somit abends täglich dorthin fährt. Gut eingefädelt ist halb gewonnen. Aimee sagt zu, am Abend um sieben wollen wir uns in Pub um die Ecke treffen um gemeinsam nach Wanaka zu fahren....

Aber erst mach ich mich nun entspannt auf den Weg zurück Richtung Campsite zur Old Cromwell Town. Dort erwartet mich der schöne Lake Dunstan, ein leckerer Chai Latte und gute Gespräche mit einer Journalistin aus Christchurch, Gallerien & Künstler, welche in den alten Gebäuden ihre Werke ausstellen....



Ach wie entspannt es hier ist. Lake Dunstan in seiner vollen Pracht....

Auf dem Steg lässt es sich ganz ungestört in der wärmenden Sonne einen PowerNap machen...


Auf dem Rückweg zum Shoppingcenter schlage ich einen anderen Weg ein, finde hübsche Plätze und mit reifen Früchten bestückte Aprikosen, Nektarinen und Pfirsich-Bäume. Herrenlose Bäume, eine Schande, all die guten Früchte gären auf dem Boden. Der zvieri ist gesetzt, dutzende Früchte verschwinden in meinem hungrigen Leib :)

Bald entdecke ich den historic cemetery mit Gräbern aus dem 18. Jahrhundert. Speziell fand ich, dass hier die Todesursache immer angegeben wurde. So steht in etwa, mit 17 Jahren bei Felsabsturz gestorben.... Die meisten starben unter 25 Jahren. Und jede zweite Frau hiess gleich. Was mit M, aber den Namen hab ich vergessen..... Egal.

Bald bin ich zurück im Stadtzentrum, hole mein Gepäck, vertreibe die Zeit bei Ann im Fashionshop, treffe mich mit Aimee und komme eine halbe Stunde später nach erfrischenden Gesprächen friedlich in Wanaka an.